Ein Wochenende wieder ohne Punktgewinn

Spitzenreiter der Oberliga MTSV Bledeln zu stark für den MTSV Eschershausen

Auch im fünften Spiel konnten die Raabestädter keinen Punktgewinn erzielen und unterlagen dem Tabellenführer aus Bledeln mit 5:9 Spielen.

"Hätte Kibala nach einer sehr hohen Führung im ersten Satz diesen gegen Spitzenspieler Fricke gewonnen und Schway/Pham Tuan nicht ihr Doppel gegen das Bledelner Spitzendoppel Rupp/Giebenrath im Entscheidungssatz mit 9:11 verloren, wäre eine Überraschung möglich gewesen",  so ein enttäuschter Abteilungsleiter Friedhelm Bandke, dessen Mannschaft weiter auf den ersten Punktgewinn wartet.

Spitzendoppel Wandachowicz/Kibala hatten wenig Mühe ihr Spiel gegen Fricke/Schleinitz klar und deutlich in 3 Sätzen zu gewinnen. Ebenso klar fiel die Niederlage des Doppels Heise/Alshut gegen Bouska/Coco aus.

Wandachowicz hatte mit Bouska keine Probleme und gewann klar in 3 Sätzen.

Es folgte eine Serie von Niederlagen, die die Eschershäuser schwerlich aufholen konnten. Heise verlor gegen Rupp in 3 Sätzen, Schway gegen Abwehrspieler Giebenrath, Alshut gegen Coco und Pham Tuan gegen Schleinitz.

Im Spitzenspiel Wandachowicz gegen Fricke machte der Pole mal wieder deutlich, einer der besten Spieler der Liga zu sein. Nach zwei überragenden Sätzen nahm er eine kleine spielerische Auszeit und musste in den vierten Satz. Trotz superlauter Unterstützung der heimischen Fans lies sich Wanda nicht aus der Ruhe bringen und machte mit einigen Superbällen den Sieg klar. Auch Kibala hatte wenig Mühe und gewann in drer Sätzen gegen Routinier Bouska.

Danach kam es zum Spiel zweier Freunde, die sich schon jahrelang kennen - Schway gegen Rupp. Als wenn man es bei Schway fühlen konnte, er wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen und seinem Gegner eine Niederlage zufügen, da Hannes einer der besten Spieler des mittleren Paarkreuzes dieser Liga ist und dementsprechend ging Schway ins Spiel. Mit 11:7 und 11:9 gewann er die ersten beiden Sätzen dank seines kompromisslosen Angriffsspiels, dem Rupp nicht viel entgegenzusetzen hatte. Richtig spannend wurde es dann im dritten Satz, als Schway eine 10:6-Führung hergab und die Halle tobte. Doch Schway war an diesem Tag der bessere Spieler und gewann diesen Satz auch noch mit 13:11.

Hoffnung auf mehr keimte auf, doch nur kurze Zeit. Denn Pham Tuan und Heise konnte ihre Spiele nicht gewinnen. Heise mühte sich gegen Abwehrspieler Giebenrath mehr als redlich, konnte sich aber mit seinen Angriffsbällen nicht durchsetzen. Pham Tuan verlor gegen Linkshänder Coco in vier Sätzen und bleibt weiterhin die Enttäuschung der laufenden Saison.

"Mit 9:5 fiel die Niederlage ein wenig zu hoch aus, mit etwas Glück wäre mehr drin gewesen" so Mannschaftsführer Andre Alshut, der in diesem Spiel für David Walter zum Einsatz kam.

Auch das Spiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Westercelle lief nicht wie erwartet. Alle drei Doppel wurden am Anfang verloren und das hatte bei diesem Spiel die vorentscheidende Wirkung. Der Betreuer der Westerceller beschwerte sich über die Aufschläge von Wandachowicz und erreichte somit, dass dieses Doppel aus seiner Konzentration gerissen wurde und das Spiel in vier Sätzen verlor. Dies war ein unfaires Verhalten, denn auch seine eigenen Spieler machten keine korrekten Aufschläge.

Im oberen Paarkreuz kamen dann die Raabestädter dank zweier guter Leistungen ihrer Spitzenspieler zu zwei Siegen. Wandachowicz merkte man deutlich seine Verärgerung an, dennoch zeigte er ein gutes Spiel und gewannn in vier Sätzen gegen Berglund. Auch Kibala zeigte eine gute Form und schlug die Westerceller Nr. 1 Brinkop in vier Sätzen. In der Mitte und Unten konnten keine Spiele gewonnen werden. Lediglich Schway kam gegen Oetken in den Entscheidungssatz. Verlor diesen allerdings mit 6:11. Wie äußerte sich der Mannschaftsführer Alshut: " Wenn man unten in der Tabelle steht, hat man auch meistens nicht das notwendige Glück."

Wandachowicz war es vorbehalten den dritten Punkt im Spitzenspiel gegen Brinkop einzufahren. Seine Verärgerung war immer noch nicht gewichen, in vielen Spielsituationen war es ihm anzumerken. Kibala und Schway konnten das Spiel nicht mehr wenden, da beide in vier Sätzen unterlagen.

Nach 6 Spielen liegen die Raabestädter weiterhin ohne Punktgewinn auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Stimmung im Team ist sehr gedrückt, da wieder einmal die beiden jungen Hoffnungträger Pham Tuan und Walter nicht die gewünschten Leistungen zeigten.

Auf der Nordtour am nächsten Wochenende nach Oldenburg und Jever müssen zwingend Punkte gewonnen werden, will man nicht vorzeitig den Klassenerhalt verspielen. 

2. Herren in der Bezirksoberliga weiter erfolgreich

Mannschaft gewinnt in Alfeld mit 9:5

Die Raabestädter traten in der Leinestadt nach den letzten Erfolgen mit viel Selbstvertrauen an und brachten dieses schnell an die Tische. Nach den Doppeln führte die Mannschaft mit 2:1. Spendrin/Podwonek gewann 3:1 gegen Heilmann/Heinemeyer und ebenso Koch/Fenz gegen Keck/Kaste.

Im oberen Paarkreuz ging es spannend zu. Podwonek musste sich in vier Sätzen Teschner beugen, Spendrin gewann gegen Yesilyurt im Entscheidungssatz mit 11:5.

Es folgten vier Siege in Folge, die wieder einmal zeigten wie ausgeglichen die Mannschaft ist. Koch gewann mit 11:9 im fünften Satz gegen Heilmann, Mendyk besiegte Heinemeyer in vier Sätzen. Meyer und Fenz gewannen jeweils im Fünften gegen Keck zu 7 und Fenz gegen Kaste zu 3.

Im oberen Paarkreuz verloren anschließend Spendrin gegen Teschner und Podwonek gegen Yesilyurt, auch Mendyk unterlag Heilmann. Mit zwei Siegen von Koch gegen Heinemeyer und Fenz gegen Keck war der 9:5-Auswärtssieg perfekt und mit 11:5 Punkten der 3. Tabellenplatz.

Im letzten Hinrundenspiel tritt die Mannschaft am 3.12. beim Tabellennachnachbarn Emmerke (nur 2 Minuspunkte) an und erwartet ein schweres Spiel.

Egal wie dieses Spiel enden wird, hat sich die Mannschaft als Aufsteiger in die BOL bisher ausgezeichnet geschlagen.

1. Jungen erzielt gegen Hemmingen-Westerfeld ersten Saisonsieg und lässt Zweiten in Seelze folgen

In der Jungen-Bezirksliga konnten die jungen Nachwuchstalente aus der Raaabestadt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung den ersten Saisonsieg gegen den Tabellenletzten aus Hemmingen-Westerfeld mit 8:4 feiern und damit auch zeigen, dass sie in diese Spielklasse gehören.

Wie war der Abschlusskommentar des Betreuers Frank Murawski: " Dieser Sieg bringt Selbstvertrauen für das Spiel beim Tabellennachbarn in Seelze".

Nach den Doppeln stand es 1:1. Giesemann/Notbohm verloren gegen Spitzendoppel Leonhardt/Gottschlich mit 0:3, während Murawski/Steinmetz mit 3:0 gegen Schneider/Löwer gewinnen konnten.

Giesemann verlor sein erstes Spiel gegen Gottschlich, weil er mit sich und seiner Leistung zu oft haderte. Ein aufmunterndes Gespräch mit dem Abteilungsleiter sollte später Besserung in seinen Spielen zeigen. Notbohm glich zum 2:2 aus, indem er Spitzenspieler Leonhardt mit dem 12:10 im dritten Satz den Zahn zog und den 4. dann auch gewann. Murawski und Steimmetz gewannen ihre Spiele jeweils in vier Sätzen.

Im Spitzenspiel zeigte Giesemann man sich gut erholt gegen Leonhardt und gewann sicher in drei Sätzen. Notbohm konnte sich genauso wie Giesemann nicht gegen Gottschlich druchsetzen und verlor in drei Sätzen. Wieder waren es Murawski und Steinmetz, die ihre Spiele klar gewinnen konnten und die Mannschaft auf die Siegerstraße brachten, ehe Giesemann mit seinem zweiten Sieg den 8:4-Erfolg sicherstellte.

Wer hätte das vor diesem Wochenende gedacht, dasss die bislang sieglosen Jungs 2 Siege einfahren würden? Niemand. Umsomehr zeigt sich Abteilungleiter Friedhelm Bandke erfreut über die Leistungssteigerung seines Nachwuchses.

Nach den Doppeln stand es wie am Vortag 1:1 und wieder gewannen die beiden Youngster Jan und Julien ihr Spiel klar in drei Sätzen. Notbohm verlor gegen Spitzenspieler Wehrbein in drei sätzen, während Giesemann in Drei gegen Gothe gewann. Steinmetz verlor in vier Sätzen, Murawski gewann in Vier. Eine kleine Vorentscheidung brachten die beiden siege von Giesemann und Notbohm, während Murawski verlor. Steinmetz hattte wenig Mühe sein zweites Spiel zu gewinnen.

Giesemann eigentlich gut in Form musste sich der Nr. 3 geschlagen geben. Danach gewann Murawski und Steinmetz verlor. Notbohm war es vorbehalten den 8. und zugleich den Siegpunkt einzufahren.

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