Am 22. April 2019 jährt sich zum 70. Mal der Todestag unseres Gründungsmitglied


"Dr. Rudolf Göpel"

Die TT-Abteilung des MTSV Jahn Eschershausen wird Rudolf Göpel stets in guter
Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Dr. Rudolf Göpel hat maßgeblichen Anteil an der Gründung unserer Abteilung,
die die Älteste des TT-Kreises Holzminden ist und am 09. November 1946 ins
Leben gerufen wurde.

Mit Krampf und Kampf zum knappen Auswärtserfolg

Eschershausen(fba). „ Mit einem so schweren Spiel haben wir nach dem klaren Heimerfolg gegen den SC Barienrode nicht gerechnet“, so ein sichtlich erleichterter Mannschaftskapitän Andre Alshut in seinem Kommentar nach Ende des Spiels. 

Das Spiel begann schon nicht verheißungsvoll, denn nach den Doppeln lagen die Raabestädter mit 1:2 im Hintertreffen, denn nur Doppel 1 Heise/Schway gewannen knapp gegen Schönknecht/Hölscher im Entscheidungssatz. 
Das obere Paarkreuz mit Schway gegen Spitzenspieler Miethe und Heise gegen Schönknecht verloren ihre Begegnungen jeweils im fünften. Satz. Ein kleiner Hoffnungsschimmer war der Erfolg des Kapitäns gegen Schröder in vier Sätzen. Leider verloren Blume gegen Jacobs und Spendrin gegen Hölscher jeweils im vierten Satz. Mendyk konnte das Ergebnis mit seinem Erfolg gegen Engau ein wenig freundlicher gestalten und auf 3:6 verkürzen. 
Im Spitzenspiel verlor Heise den zweiten und vierten Satz jeweils mit 11:13 und musste seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren. Mit 3:7 hinten, war das Spiel eigentlich gelaufen, doch mit dem Drei-Satz-Sieg von Schway gegen Schönknecht begann eine nicht erwartete Aufholjagt des Alshut-Teams. Alle folgenden restlichen vier Einzel gewannen die Raabestädter jeweils in vier Sätzen: Blume gegen Schröder, Alshut gegen Jacobs, Mendyk gegen Hölscher und Spendrin gegen Engau. 
Nun kam es zum Entscheidungsspiel im Doppel Heise/Schway gegen Miethe/Schröder. In diesem Spiel zeigte sich die Erfahrung aus der Oberliga, denn in einem spannenden Spiel konnten sich die Eschershäuser erneut in vier Sätzen durchsetzen und den 9:7-Auswärtssieg sicherstellen.
Mit diesem Erfolg verbleibt die Mannschaft mit 22:12 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und empfängt am Samstag, dem 13.4. um 18.00 Uhr zum Saisonabschluss den möglichen Meister und Aufsteiger in der Verbandsliga, die 2. Mannschaft des SC Marklohe. Die Mannschaft wird alles versuchen, ihren starken Heimnimbus zu wahren und dem Gast ein Spitzenspiel zu liefern. Das Team hofft auf viele Zuschauer und auf eine gute Unterstützung.

In der 1. Bezirksklasse hatten das Reserveteam des Landesligisten zwei Kellerduelle zu absolvieren, die mit einem Sieg und einer Niederlage endeten. Erwartungsgemäß gewannen die Raabestädter gegen den sieglosen Tabellenletzten des Post SV III Alfeld mit 9:2. Lediglich ein Doppel und Einzel ging verloren. Fenz, Meyer, Giesemann, Murawsky und Jacksch gewannen ihre Spiele und sicherten den 2. Saisonsieg. 
Im letzten Saisonspiel trat die Mannschaft beim TTV Linse an und verlor denkbar knapp mit 7:9. Mit dieser Niederlage und einem Punktverhältnis von 6:30 Punkten belegt die Mannschaft den vorletzten Platz und steigt ab.

Vom Jurastudent zum Tischtennisfunktionär

Thüringische Landeszeitung vom 3. Oktober 2018 Nr. 606

Wir hatten in einem Beitrag zur Turngemeinde Jena e. V. darauf aufmerksam gemacht, dass aus der Zeit von vor 1945 bisher nur wenige Beispiele gefunden wurden, wo Absolventen des Instituts für Leibesübungen der Jenaer Uni ehrenamtliche Funktionen in Jenaer Sportvereinen übernommen haben. Einer von diesen war Dr. Hans-Joachim Benecke, der zeitweilig stellvertretender Vorsitzender der Turngemeinde gewesen war. Er war kurzzeitig auch Lehrkraft am Institut für Leibesübungen und wurde nach einer Kriegsverletzung als Institutsdirektor nach Königsberg eingezogen.

Noch seltener sind Funde über Studenten anderer Fakultäten, die im Sport später in ihren Wohn- oder Heimatorten als Funktionäre das sportliche Leben mitgestaltet haben.

Jetzt fiel uns bei Recherchen eine Festschrift zu „150 Jahre MTSV (Männer Turn- und Sportverein) Jahn v. 1864 e. V.“ Eschershausen in die Hände, wo ein Jurastudent der Jenaer Universität erwähnt wird, der nach dem II. Weltkrieg den Sport wieder mit aufbaute, Vorstandsmitglied wurde und sogar eine sehr erfolgreiche Tischtennisabteilung gegründet hatte.

Am 10. Februar 1912 in Meuselwitz geboren, wuchs Rudolf Göpel als ältester von vier Geschwistern in Weimar auf. Sein Vater Oskar, der vom heute noch existierenden Göpelschen Bauernhof in Raitzhain bei Ronneburg stammte, hatte nach dem Ablegen des Abiturs im Gymnasium Rutheneum in Gera eine Beamtenlaufbahn in Sachsen-Altenburg eingeschlagen. Er zog nach der Auflösung der Thüringer Fürstentümer 1918 als junger Beamter mit seiner Familie in die Landeshauptstadt Weimar, wo er es bis zum Regierungsrat brachte. Die Kinder besuchten alle das Gymnasium und Rudolf begann nach der Ablegung des Abiturs ein Jurastudium an den Universitäten in Jena und Tübingen. Seine sportliche Karriere ist nur teilweise bekannt. Auf jeden Fall taucht er auf Fotos in einer Weimarer Hockeymannschaft als Spieler und als Sportfunktionär auf. In späteren Unterlagen gibt er an, dass er bereits als junger Mann Leiter der Hockeyabteilung des Weimarer „Hockey- und Tennisvereins“ war.

Weimarer Hockeyjungen mit Rudolf Göpel
Weimarer Hockeyjungen mit Rudolf Göpel

Ob er in Verbindungen zum Verein für Bewegungsspiele (VfB, heute USV) Jena stand, ist nicht bekannt aber die Hockey- und Tennisspieler Weimars standen in enger Beziehung zum VfB. Schon der legendäre Begründer der Tennisabteilung des VfB, Hermann Peter war regelmäßig in Weimar und unterstützte die Weimarer beim Bau von Tennisplätzen und der Organisation von Turnieren. Der Hockeysport in Weimar wurde sogar offiziell von der seit 1911 existierenden Hockeyabteilung des VfB gegründet. Nach einem „Hockeypropagandaspiel“ der Jenaer wurde im Dezember 1912 eine Hockeyabteilung in Weimar gegründet, der 18 Mitglieder beitraten.

Zurück zu Rudolf Göpel, der auch als Tennisspieler aktiv war, wie Fotos belegen. Als Student gehörte er zu den Aktivisten der 1872 gegründeten Landsmannschaft Hercynia Jena. Die Landesmannschaft, die heute wieder mit Sitz in Halle existiert, hatte ihr Verbindungshaus dort, wo heute der „Intershop-Tower“ steht. Bei sportlichen Aktivitäten wie den Universitätssportfesten führte Göpel die Abordnung der Hercynia in seiner aktiven Zeit regelmäßig an.

Nach Ablegung seiner Jura-Staatsexamen und seiner Dissertation erhielt Rudolf Göpel eine Anstellung als Assessor bei der Thüringischen Landesregierung. Mit Beginn des II. Weltkrieges 1939 wurde er zum Reserveersatzdienst eingezogen. Im Gegensatz zur sonst üblichen Praxis, dass Abiturienten und Akademiker eine Offizierslaufbahn einschlugen, wurde Göpel als Unteroffizier und später als Feldwebel geführt, was auf einen Einsatz auf einem Verwaltungsposten hindeutet. Zwei Kriegsverletzung 1941 und 1942 führten zu längeren Lazarettaufenthalt. 1944 wurde er zum Leutnant befördert. Seine Beamtenkarriere lief dabei weiter, wie man aus dem erhalten gebliebenen Wehrpass ersehen kann. Er wurde 1942 zum Regierungsrat und dann für einen Einsatz im inneren Dienst, im Regierungsbezirk Posen nach dem „Endsieg“ vorgesehen. 1942 hatte er Liselotte Burgmann, die Tochter eines Kollegen seines Vaters, des Amtmanns Karl Burgmann in Weimar geheiratet. 1943 wurde ihm eine Tochter geboren. 1944 kam er in amerikanische Gefangenschaft, die er bis Kriegsende in den USA verbrachte. Nach seiner Entlassung und Entnazifizierung geht er nach Eschershausen zu seinem Bruder Gerhard. Nach Weimar, wo seine Frau und Tochter bei den Schwiegereltern lebten, traut er sich nicht zurück, da er eine Verhaftung und Einlieferung ins Sowjetische Speziallager 2 Buchenwald befürchtet, wie es kurzzeitig sein Schwiegervater erleben musste.

In Eschershausen bekommt er durch Vermittlung seines Bruders Gerhard kleinere Aufträge als Jurist. Wohl auch auf dessen Initiative tritt er dem Männerturnverein bei, wo er bald zum Vorstand gehörte. Als II. Vorsitzender oblagen ihm die Rechtsfragen im Verein. Gemeinsam mit seinem Bruder hat er schon November 1946 eine Tischtennisabteilung gegründet. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es den Göpelbrüdern trotz schwerer Nachkriegszeit bereits im Februar 1947 das erste Tischtennisturnier gegen den THK Hannover zu organisieren.

Der Trauermarsch anläßlich der Beerdigung von Dr. Rudolf Göpel durch Eschershausen.
Mehr als 1000 Eschershäuser geleiteten Rudolf Göpel auf seinem letzten Weg.
Es soll die größte Beisetzung in Eschershausen gewesen sein, die jemals stattgefunden hat.
Der Trauermarsch anläßlich der Beerdigung von Dr. Rudolf Göpel durch Eschershausen. Mehr als 1000 Eschershäuser geleiteten Rudolf Göpel auf seinem letzten Weg. Es soll die größte Beisetzung in Eschershausen gewesen sein, die jemals stattgefunden hat.

Völlig unerwartet verstarb Rudolf Göpel am 22. April 1949 nach einer Typhuserkrankung. Zur Beerdigung kamen weit über 1000 Trauergäste aus Eschershausen und vom Sport, die seinem Sarg nach einer öffentlichen Aufbahrung das letzte Geleit zum Friedhof gaben.

Dr. H. Kremer

Bildunterschrift: Aus dem Nachlass von Rudolf Göpel stammt dieses Foto, wo er (ganz vorne links) um 1937 mit einer Weimarer Hockeymannschaft nach einem Turnier zu sehen ist.

Gunda und Dr. Hans-Georg Kremer

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07749 Jena

Tel.: 03641-363094

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Ein geschenkter Tag oder Normalform nicht erreicht

Eschershausen(fba). „ Ich habe in keinem meiner 3 Spiele Normalform erreicht und bin mit meiner Leistung sehr unzufrieden“, so ein enttäuschter Julian Heise nach der 9:5-Niederlage gegen den TSV Fuhlen.
Schon im Doppel kündigte sich die schlechte Tagesform an und so verlor das Eschershäuser Spitzendoppel Heise/Schway gegen die Fuhlener Teigeler/Kemna glatt mit 0:3. Blume/Mendyk machten es besser und besiegten das Spitzendoppel Schüler/Warzecha ebenfalls in drei klaren Sätzen. Doppel 3 Alshut/Spendrin unterlagen in ihrem Spiel mit 1:3 Sätzen.
In einem spannenden und meist ausgeglichenen Spiel gegen Spitzenspieler Schüler musste sich Schway im Entscheidungssatz mit 11:6 geschlagen geben. Heise konnte lediglich gegen Teigeler den 3. Satz gewinnen, letztendlich musste er seinem Gegenüber im vierten Satz mit 17:15 zum Sieg gratulieren. Alshut verlor seine Begegnung mit 0:3 gegen Hupe. Blume war nach überstandener Erkrankung wieder einsatzfähig und gewann deutlich gegen Warzecha in drei Sätzen. Spendrin benötigte gegen Bruns vier Gewinnsätze, während Mendyk in Fünf gegen früheren MTSV-ler Kemna verlor. 
Im Spitzenspiel Heise gegen Schüler ging beim Raabestädter gar nichts mehr, völlig unzufrieden mit seiner Leistung verlor Julian mit 0:3. Besser machte es Schway, der Teigeler in drei Sätzen keine Gewinnchance gab. In der Mitte drehten sich Sieg und Niederlage. Blume verlor gegen Hupe, Alshut gewann gegen Warzecha. Nach einer knappen Fünfsatzniederlage von Mendyk gegen Bruns war die 9:5-Niederlage perfekt und die Enttäuschung groß.
„ Wir haben heute nicht unser bestes Tischtennis gezeigt. Leider kommt das immer wieder in Auswärtsspielen vor. Wir müssen uns mal Gedanken machen, woran das liegt“, so der Mannschaftskapitän Alshut. 
Die Chancen auf einen besseren Tabellenplatz waren gegeben, da auch Sorsum in Bennigsen verlor. Es bleibt weiter spannend im Meisterschaftskampf, der ohne den MTSV Jahn ausgetragen wird.
Nach einer längeren Pause tritt die Mannschaft am Samstag, dem 6.4. um 18.00 Uhr auswärts in Barienrode an.
Im Abstiegsduell in der 1. Kreisklasse erzielte die 3. Herren-Mannschaft beim Tabellenvorletzten TSV Holzen seinen ersten Punktgewinn und verbleibt weiter Tabellenletzter. Höhepunkt war das anschließend gemeinsame Grillen.

Überlegener Heimsieg gegen Seelze II

Eschershausen(fba).Mit einem haushohen Heimsieg von 9:1 gegen eine geschwächte Gästemannschaft des TTV 2015 Seelze (SG)II setzen sich die Raabestädter weiterhin im oberen Tabellendrittel fest und schielen noch ein wenig in Richtung Tabellenspitze.
Die Gäste, die mit vierfachen Ersatz angereist waren, standen von Anfang an auf verlorenem Posten, ließen es aber am Einsatz und guten Willen nicht fehlen und forderten doch das eine oder andere Mal ihre Gastgeber heraus.
Mannschaftskapitän Alshut stellte die Doppel um und lag damit goldrichtig, denn alle 3 Doppel wurden gewonnen und die Grundlage für einen hohen Sieg gelegt.
Spitzenspieler Heise hatte gegen die Nr. 2 der Gäste Seyring mehr Mühe als ihm lieb war und musste hart kämpfen, einen knappen Fünfsatzsieg einzufahren. Besser machte es Schway, der sich wiederum in guter Form präsentierte. Er ließ dem Seelzer Spitzenspieler Ruhnke lediglich 11 Punkte in drei Sätzen. 
Alshut hatte mit seinem Gegenspieler wenig Mühe und gewann deutlich in drei Sätzen. Mendyk, der für den erkrankten Blume in die Mitte rückte, musste sich seinem Gegenüber Fiedler im Entscheidungssatz mit 7:11 geschlagen geben.
Spendrin benötigte 4 Sätze für seinen Sieg gegen Stegnjajic. Patrick Meyer, der für Blume zum Einsatz kam, zeigte eine gute und konzentrierte Leistung und gewann ebenfalls in vier Sätzen gegen Mausolf und stellte das Ergebnis auf 8:1.
Heise bleib es vorenthalten den entscheidenden Siegpunkt in drei Sätzen gegen Ruhnke einzufahren.
15 Zuschauer verfolgten die Begegnung, die lediglich knapp über 2 Stunden dauerte und wenig spannende Momente hatte, zu überlegen waren die Gastgeber.
Am nächsten Samstag, dem 16.3.2019 um 19.00 Uhr tritt die Mannschaft beim TSV Fuhlen an. Hier wird ein spannender und knapper Spielausgang erwartet, da Fuhlen voraussichtlich den ehemaligen Spieler der 1. Herren, Lukas Nowag, einsetzen wird. 
Die 2. Herren hatte kein erfolgreiches Wochenende. Das Abstiegsduell beim MTV Deensen ging mit 6:9 knapp verloren und besiegelte den wahrscheinlichen Abstieg aus der 1. Bezirksklasse. Alle Eingangsdoppel wurden verloren, ehe das obere Paarkreuz mit Fenz und Meyer gegen Notbohm, K. (Nichtantreten) und Kokot gewinnen konnten. 
Die Mitte mit Mevers und Zimmermann spielten ausgeglichen. Mevers verlor in vier Sätzen gegen Domeyer, Zimmermann besiegte Notbohm, S. in 3 klaren Sätzen. 
Schmidt zeigte ein gutes Spiel gegen Brecht und gewann knapp in fünf Sätzen, während Murawsky gegen Lange das Nachsehen im Entscheidungssatz hatte.
Das Spitzenspiel war sehr spannend und hatte diesen Namen zu Recht. Leider verlor Fenz knapp mit 9:11 im fünften Satz. Meyer gewann gegen Notbohm wegen Nichtantretens. Murawsky konnte noch einen Siegpunkt gegen Brecht landen. Alle anderen Spiele wurden verloren.
Am folgenden Tag ging die Reise zum Tabellenführer nach Wespe Bad Salzdetfurth-Wehrstedt. Hier waren die Siegchancen gleich Null, doch drei gewonnene Spiele konnten die Raabestädter mit nach Hause nehmen. Fenz steuerte einen Gewinn gegen Gröbitz bei, während Meyer beide Spiele gegen Gröbitz und Blume gewinnen konnte. 
Die 1. Jungen-Mannschaft hatte ein Punktspielwochenende mit drei Spielen und alles war dabei. 
Am Freitagabend spielten die Jungs gegen den SV Emmerke 7:7, am Samstag in Großburgwedel gab es eine herbe 1:8-Klatsche und im letzten Spiel konnte die Mannschaft einen klaren 8:3-Auswärtssieg feiern.

MTSV Jahn schlägt Tabellenführer Ahlten mit 9:4

Eschershausen(fba). Auch gegen den amtierenden Spitzenreiter, TSG Ahlten, wahrten die Raabestädter ihre verlustpunktfreie Heimstärke und besiegten vor einer guten Zuschauerkulisse die Gäste klar und deutlich mit 9:4. Wieder einmal zeigte sich, dass eine gute Unterstützung der Fans die 1. Grundlage für einen Erfolg ist. Mit der lautstarken Hilfe in den entscheidenden Phasen der Begegnung konnten die Männer um Kapitän Alshut einige Spiele für sich entscheiden und den Grundstein des Erfolges legen.
Die Mannschaft startete mit einer 2:1-Führung nach den Doppeln, denn beide Spitzendoppel Heise/Schway gegen Wacht/Sauer und Blume/Mendyk gegen Winkelmann/Beck konnten in vier bzw. drei Sätzen ihre Partien gewinnen. Dies war ein erster Fingerzeig auf eine gut eingestellte und aufgelegte Mannschaft. Alshut/Spendrin mussten sich gegen Wessels/Kleber in vier Sätzen geschlagen geben. 
Die Stimmung in der Halle wuchs, als Heise gegen Wacht in drei und Schway gegen Spitzenspieler Winkelmann in vier Sätzen gewinnen konnten. Blume legte gegen Wessels in vier Sätzen nach, ehe Alshut gegen Sauer in drei Sätzen verlor. Aufreger des Spiels Mendyk gegen Routinier Beck wurden die beanstandeten Aufschläge Becks. Etwas gefrustet nach einem 1:2-Satzrückstand schenkte der ehemalige Zweitligaspieler das Spiel ab. Spendrin konnte nach gewonnenem ersten Satz nichts gegen die geänderte Spielweise seines Gegenüber Klebers machen und unterlag in vier Sätzen.
Höhepunkte und Spannung pur in etwas aufgeheizter Stimmung in der Halle ließen die beiden Spitzenspiele Heise gegen Winkelmann und Schway gegen Wacht zum Augenschmaus werden. Alle vier Akteure zeigten ein ausgezeichnetes und teilweise oberligataugliches Tischtennis und begeisterten die Zuschauer. Lange haben die beiden Raabestädter nicht mehr so starke Spiele abgeliefert. Heise konnte sich letztendlich im Entscheidungssatz mit 11:8 mit seinen knallharten Vorhandschlägen durchsetzen und brachte Winkelmann teilweise in Verzückung, was ihm da so alles um die Ohren flog. Spannend ging es auch in der Begegnung Schway gegen Wacht zu. Sehenswerte Ballwechsel vom Feinsten von beiden Offensivspielern mit der Vorhand begeisterten. Aber auch die Rückhandbälle beider Akteure waren zu bestaunen. Raffinierte kurze Schnittaufschläge Schway´s brachten seinen Gegenüber einige Male in Verlegenheit und so konnte der Raabestädter das Match in vier Sätzen gewinnen. Blume fand nicht ganz die Form aus seinem ersten Spiel und musste nach vier Sätzen seinem Gegner Sauer zum Sieg gratulieren.
Den 9:4-Siegpunkt steuerte Alshut gegen Wessels bei, als er im Entscheidungssatz knapp mit 11:8 aufgrund seiner guten Leistung gewinnen konnte.
„Mit diesem Sieg haben wir wieder einmal unsere Heimstärke bewiesen und den Tabellenführer aus Ahlten nachdenklich gemacht, denn sie müssen jetzt um die Meisterschaft bangen und kämpfen. Wir könnten am letzten Spieltag beim Heimspiel gegen den großen Ahlten-Konkurrenten Marklohe zum Zünglein an der Waage werden und über die Meisterschaft mit entscheiden“, so der Kapitän.
Mit 18:10 Punkten belegt die Mannschaft nunmehr den 4. Tabellenplatz ohne selbst noch Chancen auf die Meisterschaft zu haben.
Das nächste Spiel findet am Samstag, dem 9. März um 12.00 Uhr an heimischen Tischen gegen Seelze statt. Auch hier hofft die Mannschaft wieder auf eine gute Zuschauerresonanz.


Ein Punktspielwochenende mit lachendem und weinendem Auge

Eschershausen(fb). "4 Wochen Spielpause waren einfach zu lang, wir fanden gegen Sorsum nicht ins Spiel", so resümiert Kapitän Alshut die 9:4-Niederlage.
Nach verlorenen drei Doppeln war das Spiel vorentschieden, da lediglich Doppel 3 mit Alshut/Spendrin in den Entscheidungssatz kamen und diesen klar verloren.
Mit zwei 4-Satz-Niederlagen von Schway gegen Bettels, H. und Heise gegen Föckeler waren alle Hoffnungen dahin, obwohl die Raabestädter vor Jahren es schon
geschafft haben, einen hohen Rückstand in einen Sieg umzukehren. Den ersten Punktgewinn mit 3:1 erzielte Alshut gegen Labuhn, während Blume in drei Sätzen
gegen Schlote unterlag. Besser machte es in diesem Match das untere Paarkreuz mit Mendyk und Spendrin. Beide konnten in ihren Spielen ihre Gegenüber
Raßmann und Vorwerk in jeweils 4 Sätzen das Nachsehen geben.
Ein wenig Hoffnung kam auf. Da der Raabestädter Spitzenspieler Heise auch sein 2. Spiel gegen Föckeler in vier Sätzen verlor, bekam die Mannschaft einen
weiteren Dämpfer. Schway konnte seine zweite Partie gegen Föckeler gewinnen, doch Blume und Alshut verloren ihre Spiele mit 1:3 gegen Labuhn und knapp
in fünf Sätzen gegen Schlote.
Somit stand die Niederlage fest und die letzte Chance in den Titelkampf einzugreifen, war vertan.
Am Tag darauf war der Tabellenletzte aus Bad Pyrmont zu Gast in der Raabestadt. War es der Frust der Vortagsniederlage oder war der kommende Absteiger
zu schwach, diese Frage stellten sich die wenigen Zuschauer, denn die Begegnung dauerte gerade mal 1 Stunde und 45 Minuten und endete mit einem Kantersieg
von 9:0. Lediglich 2 Sätze ließen die Eschershäuser ihren Gästen. Die Doppel wurden in ihrer Reihenfolge umgestellt und somit lag die Mannschaft schnell mit
3:0 in Führung. Alle Einzel wurden mit 3:0 gewonnen, nur Heise gegen Münchgesang und Spendrin gegen Steffens gaben einen Satz ab.
Mit nunmehr 16:10 Punkten belegt die Mannschaft den 5. Tabellenplatz. Etwas überraschend erzielte Bennigsen in Marklohe ein Remis und liegt einen Punkt vor
dem Alshut-Team, dass am nächsten Samstag um 17.30 Uhr den Tabellenführer Ahlten an eigenen Tischen zu Gast hat. Hier hofft die Mannschaft auf einige
Zuschauer und eine gute Unterstützung, denn es gilt die Hinspielniederlage wett zu machen.

Unverhofft kommt oft

MTSV-Nachwuchs schlägt überraschend Hannover 96

Eschershausen(fba). Nach der Auswärtsniederlage am Freitagabend in Gümmer mit 8:5 zeigten sich die Jungs von Coach Frank Murawsky gut erholt und lieferten dem Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt in der Bezirksliga ein spannendes und hochklassiges Punktspiel, dass die Raabestädter trotz des verletzungsbedingten Fehlens ihres Spitzenspieles Kilian Notbohm und des Nachwuchstalents Roy Murawsky, auch dank des größeren Siegeswillens, für sich entscheiden konnten.
Nach den Doppeln stand es ausgeglichen 1:1. Giesemann, der einen guten Tag erwischte und in beiden Spielen am Samstag seine 6 Spiele gewann, brachte die Eschershäuser Jungs mit einem 3:1-Erfolg gegen Keding in Führung. Steinmetz ebenso gut drauf erhöhte auf 3:1, während Jan Murawsky und Brand ihre Spiele verloren. Das Spitzenspiel Giesemann gegen Gieseke fiel leider verletzungsbedingt aus. Nachdem Steinmetz auch sein 2. Spiel gegen Keding gewinnen konnte, stiegen die Gewinnchancen. Jan verlor leider sein 2. Spiel, während Brand in einem spannenden Spiel mit 3:1 siegreich war. Den vielumjubelten Siegpunkt holte Spitzenspieler Giesemann mit einem klaren 3:0-Erfolg. 
Mit diesem Erfolg gegen einen vermeintlichen Großen haben die Landeshauptstädter wohl die Meisterschaftschance verspielt. Lachender Dritter sind die Spieler aus Haßbergen, die jetzt ihren Punktvorsprung vergrößerten.
Etwas spannender verlief die im Anschluss stattfindende Partie gegen den TSV Giesen, die die Raabestädter mit 8:5 gewannen. Giesemann erzielte 3 Erfolge, Steinmetz steuerte einen Sieg dazu, Jan Murawsky gewann seine 3 Spiele und hatte maßgeblichen Anteil am 2. Erfolg des Tages.
Trotz des Fehlens 2 Stammkräfte hat der Eschershäuser Nachwuchs bewiesen, dass sie zu recht in dieser Liga spielen. Mit aktuell dem 6. Tabellenplatz verlassen die Jungs die Abstiegszone und hoffen auf die baldige Rückkehr ihres Mitspielers Roy Murawsky. Kilian Notbohm wird der Mannschaft weiterhin aufgrund eines Kreuzbandrisses fehlen. Eine Rückkehr bis zum Saisonende scheint ausgeschlossen.

MTSV-Nachwuchs gewinnt erneut den Kreispokal

Eschershausen(fba). Und zum wiederholten Male in der jüngsten Vergangenheit können die Nachwuchsspieler des MTSV Jahn Eschershausen den begehrten Kreispokal in Empfang nehmen. Trotz einer widrigen Saison im Punktspielbereich und auf den Verzicht des besten Nachwuchsspielers des TT-Kreises Holzminden, Kilian Notbohm sowie des jüngsten Nachwuchstalentes Roy Murawsky haben sich die Raabestädter erfolgreich präsentiert. Vor allem gilt es Phillip Giesemann und Tammo Brand Dank zu sagen, denn sie haben sich bereiterklärt die Ausfälle zu kompensieren und haben ihre Aufgaben super erledigt.
Im Halbfinale trafen die Jungs von Coach Frank Murawsky auf den Beveraner Nachwuchs. In allen drei Einzelspielen Giesemann gegen Feldmann, Jan Muraswky gegen Meier und Brand gegen Schütte verloren die Raabestädter nicht einen Satz und waren jeweils 3:0 erfolgreich. Auch das Doppel Giesemann/Murawsky gegen Feldmann/Meier wurde eine klare 3:0-Satzangelegenheit.
Ohne jeglichen Satzverlust wurde das Spiel mit 4:0 gewonnen.
Im Endspiel trafen die Eschershäuser Nachwuchsspieler auf den MTV Lüerdissen, der mit zwei ehemaligen TT-Spielern des MTSV antrat. Auch das Finale wurde eine ähnlich überlegene Angelegenheit wie das Halbfinale. Murawsky gewann gegen Magnus mit 3:1, Giesemann gegen Stache mit 3:0 und Brand gegen Wilschinski ebenfalls mit 3:0. Im Doppel Giesemann/Murawsky gab es für die Lüerdisser Kombination Magnus/Stache lediglich einen Satz zu gewinnen.
Mit wiederum 4:0 im Finale belohnten sich die Spieler des MTSV Jahn mit dem Sieg.
Der Abteilungsvorstand gratuliert recht herzlich zum Gewinn des Kreispokals und wünscht den Spielern auch zukünftig Ballglück und viel Erfolg. Gleichzeitig bedankt sich Abteilungsleiter Friedhelm Bandke beim Erfolgscoach Frank Murawsky, der es immer wieder versteht seine Jungs zu motivieren und mit ihnen Erfolge erzielt.

Verpatzter Rückrundenstart beendet jegliche Meisterschaftsambitionen
MTSV Jahn verliert beim SV Emmerke mit 5:9

Eschershausen(fba). „Und ständig grüßt das Murmeltier“, so könnte man das 1. Spiel der Rückrunde charakterisieren. Schon oft haben die Spieler des MTSV ein Eröffnungsspiel verloren, da bekanntlich das erste Spiel das Schwerste ist und nach der langen Spielpause der Spielrhythmus noch fehlt; hinzukam der krankheitsbedingte Ausfall Spendrins. Das hatte zur Folge, dass die Doppel umgestellt werden mussten und die Raabestädter nach den Eingangsdoppeln mit 1:2 im Hintertreffen lagen, da nur Schway/Alshut ihr Spiel erfolgreich in fünf Sätzen bestreiten konnten. Das ist zwar nichts Außergewöhnliches, dennoch war es ein erster Fingerzeig für ein knappes Endergebnis, da kaum ein Spieler seine Normalform erreichte. Selbst der nur mit einer Niederlage behaftete Heise musste im Spitzenspiel gegen Schöler eine knappe und ärgerliche 9:11-Niederlage im Entscheidungssatz hinnehmen. Diese Niederlage war möglicherweise entscheidend für den weiteren Spielverlauf.
Das obere Paarkreuz mit Heise als neue Nummer 1 und Schway verloren beide gegen Emmerkes Nummer 1 Schöler und konnten jeweils gegen Wodniczak, P. in vier Sätzen gewinnen. 
Die Mitte, auch mit Kapitän Alshut auf neuer Position Vier, konnte nur einen Sieg von Alshut gegen Minkwitz einfahren. Blume, der keinen guten Tag hatte und sich über seine schlechten Vorhandschläge beklagte, fand nicht seinen Rhythmus und verlor beide Spiele. 
Im unteren Paarkreuz konnte lediglich Mendyk, als neue Nummer Fünf, seine erste Begegnung gegen Kalinka gewinnen, während Ergänzungsspieler Alexander Mevers aus der 2. Herren-Mannschaft nur in seinem 2. Spiel einigermaßen mithalten konnte, obwohl das Spiel nicht mehr in die Wertung kam. 
Damit stand die erste Niederlage der Rückrunde fest. 
„ Keiner von uns hat in diesem Spiel seine Normalform erreicht. Uns ist unsere Anfangsschwäche bewusst, hatten aber leider einer gut aufgelegten Heimmannschaft aus Emmerke, die bereits ihr 2. Spiel ausgetragen hat, nichts Entscheidendes entgegenzusetzen. Das krankheitsbedingte Fehler von Alexander hat sich ebenfalls negativ ausgewirkt. Somit können nunmehr unbeschwert in die Rückrunde gehen und haben keinen Druck mehr noch Irgendetwas erreichen zu müssen“, so der Kapitän.
Doppel: 1:2, 1. Paarkreuz 2:2, Mitte 1:3, Unten 1:2
Die nächste Begegnung findet am Sonntag, dem 20.1.2019 um 13.00 Uhr an eigenen Tischen gegen den Tabellennachbarn FC Bennigsen statt. Nach der Hinspiel-Niederlage gegen den Aufsteiger hoffen die Spieler auf einen erfolgreicheren Ausgang und auf einige Zuschauer.

 

Erfolgreicher Hinrunden-Abschluss mit hohem MTSV-Sieg

Eschershausen(fba). Eine gut aufgelegte 1. Herren-Mannschaft hatte die knappe Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Bennigsen bestens verdaut und ließ im letzten Heimspiel den Gästen und Aufsteiger aus Barienrode keine Siegchance.
Wieder einmal konnten die Raabestädter ihre drei Eingangsdoppel für sich entscheiden, wobei der Sieg des Doppels Blume/Mendyk gegen das gegnerische Spitzeldoppel Miethe/Schönknecht in vier Sätzen schon einer Überraschung gleichkommt, wobei der 4. Satz mit 11:2 mehr als deutlich gewonnen wurde.
Schway hatte sich für die letzten beiden Spiele viel vorgenommen und ließ der Barienroder Nr. 2 Schönknecht nicht den Hauch einer Chance und gewann deutlich in drei Sätzen. 
Und dann passierte es doch, dass der Lokalmatador und bislang ungeschlagene Heise seine erste Saisonniederlage gegen den langjährigen Oberligaspieler Miethe einstecken musste, denn Heise konnte sein Spiel aufgrund starker Gegenwehr nicht durchbringen und verlor in drei Sätzen.
Wieder einmal konnte das 2. und 3. Paarkreuz überzeugen und alle Spiele gewinnen. Blume gewann gegen Schröder in vier, Mendyk gegen Jacobs knapp in fünf, Alshut gegen Mathews ebenfalls in vier und Spendrin klar gegen Engau in drei Sätzen. 
Im Spitzenspiel Schway gegen Miethe entwickelte sich ein sehr spannendes und auf hohem Niveau ausgetragenes Spiel, in dem Schway schon vor einem Sieg in vier Sätzen stand, doch einige glückliche Bälle für Miethe brachten ihn wieder ins Spiel, dass er dann im Entscheidungssatz mit 11:8 für sich entschied. Ein leicht enttäuschter Heise zeigte dann im letzten Spiel der Partie, dass er zurecht das Spielerranking der Landesliga mit nur 1 Niederlage anführt, in dem er seinen starken Gegenüber Schönknecht jeweils knapp in drei Sätzen besiegen konnte und den 9:2-Erfolg sicherstellen konnte.
„Heute haben wir wieder unsere Stärken bewiesen und klar gewonnen. Mit 12:6 Punkten und dem 4. Tabellenplatz haben wir noch die Chance in den Titelkampf bzw. um den 2. Platz einzugreifen, obwohl der Spitzenreiter Ahlten vier Punkte Vorsprung hat“, so ein zufriedener Kapitän Alshut.
Tabellenstand nach der Hinrunde:
TSG Ahlten 16:2 Punkte
SV T. Sorsum 13:5 Punkte
SC Marklohe II 13:5 Punkte
MTSV Eschershausen 12:6 Punkte
FC Bennigsen 12:6 Punkte
Spielerranking Einzel:
Heise 17:1 Spiele
Schway 10:8 Spiele
Rangliste Doppel:
3. Alshut/Spendrin 7:2 Spiele
10. Schway/Heise 7:4 Spiele

Enttäuschendes Wochenende für den MTSV Eschershausen

Eschershausen(fba). So hatten sich die Spieler diesen Spieltag nicht vorgestellt, denn sie blieben ohne Sieg und nur mit 2 Unentschieden belohnt.
Nach längerer Pause musste die 1. Herren beim Aufsteiger in Bennigsen antreten und anfänglich wurden sie auch ihrer leichten Favoritenrolle gerecht, denn sie legten einen nicht erwarteten Blitzstart hin. 
Alle drei Anfangsdoppel wurden gewonnen, genauso wie die beiden Spitzenspiele im oberen Paarkreuz durch Schway und Heise. 
Doch leider kam es mal wieder anders als vorhergesehen, denn der Aufsteiger holte in Folge fünf Einzelsiege im mittleren und unteren Paarkreuz, denn kein Raabestädter konnte einen Sieg verbuchen. 
Auch das Spitzenspiel Pfeiffer gegen Schway war nicht von Erfolg gekrönt und somit war die beruhigende Führung verspielt. 
Im weiteren Verlauf der Partie konnte sich noch Heise gegen Martin und Spendrin gegen Berger durchsetzen. Trotz leichter Erkrankung konnte Heise seine weiße Weste ohne Einzelniederlage fortsetzen. Das Abschlussdoppel wurde klar in drei Sätzen verloren.
Das war leider zu wenig und so ging das Spiel mit 9:7 verloren.

Einen kleinen Aufwärtstrend gibt es bei der 2. Herren zu vermelden, die nach dem Sieg am vorletzten Punktspiel-Wochenende einen weiteren Punkterfolg bei Barienrode II vermelden kann. 
Nach den Doppeln lag die Mannschaft mit 1:2 hinten, konnte aber durch ein gut aufgelegtes Spitzenpaarkreuz mit Fenz und Meyer 4 Punkte erzielen. Im zweiten Durchgang konnten noch Mevers und Murawsky 2 Siege einfahren und somit dem Raabestädter Spitzendoppel Fenz/Meyer die Chance zum Unentschieden ermöglichen, was dann auch so kommen sollte. 
Mit 4 Punkten belegt die Mannschaft zwar den vorletzten Platz, der Abstand zum rettenden Ufer ist aber nicht mehr so groß und die Hoffnung auf den Klassenerhalt gewachsen.

Ohne ihren Spitzenspieler Notbohm hatte der Raabestädter Nachwuchs zwei Spiele zu bestreiten, die mit einem Unentschieden belohnt wurden. 
Im Spiel gegen Großburgwedel hatte Phillip Giesemann mit 3 Einzel- und einem Doppelerfolg maßgeblichen Anteil am Punktgewinn. Weitere Erfolge erzielten Steinmetz (1) und Jan Murawsky (2). Endstand 7:7.
Im Spiel gegen die Spitzenmannschaft aus Brokeloh konnten lediglich Jan Murawsky (2) und Julien Steinmetz einen Erfolg vermelden. Das Spiel endete mit einer 3:8-Niederlage.

MTSV II. Herren gewinnt Kellerduell

Eschershausen(fba). In der 1. TT-Bezirksklasse trafen die beiden bisher sieglosen Mannschaften Post SV Alfeld III und der MTSV Eschershausen II aufeinander und man mag es glauben, die Raabestädter können noch gewinnen, wozu die Abteilungsleitung herzlich gratuliert. 
Nach den Doppeln lagen die Männer von Kapitän Meyer noch mit 1:2 hinten, denn nur das Eschershäuser Spitzendoppel Fenz/Meyer konnte ihr Spiel in vier Sätzen gewinnen.
Es folgte eine noch nie da gewesene Siegesserie von sechs Erfolgen, die die Gastgeber aus der Leinestadt nicht mehr aufholen konnten.
Meyer gewann gegen den Alfelder Spitzenmann Kaste,D. glatt in drei Sätzen, Fenz setzte sich in Vier gegen Heuerding durch. Erstmalig in der Saison konnte die Mitte durch Mevers, A. und Murawsky doppelt punkten, denn beide gewannen jeweils ihre Partien in vier Sätzen. Schmidt und Jacksch zogen erfreulicherweise nach und siegten ebenfalls jeweils klar in drei Sätzen.
Im Spitzenspiel Kaste gegen Fenz konnte der Raabestädter sein Spiel nicht durchbringen und musste sich geschlagen geben. Nach verlorenem 1. Satz variierte Meyer gegen Heuerding seine Angriffsbälle besser und gewann dann überlegen die Sätze zwei bis vier. Im Spiel der Position 3 unterlag Mevers seinem Gegenüber Kuhnert. Einen sehr guten Tag hatte Murawsky erwischt, denn er gewann auch sein 2. Einzel gegen Noll in vier Sätzen und markierte den Siegpunkt zum 9:4.
Wie äußerte sich der zufriedene Mannschaftskapitän nach dem 1. Saisonerfolg:“ Heute haben wir eine sehr gute, durch alle Mannschaftsteile gehende, Leistung gezeigt und verdient gewonnen.“
Mit diesem Erfolg belegt die Mannschaft weiterhin mit 3:13 Punkten den 9. Platz, hat aber Anschluss an den Relegationsplatz gefunden, den der MTV Deensen mit 5 Pluspunkten belegt. 
Das letzte Vorrundenspiel bestreitet die Mannschaft am Freitag, dem 30.11. um 20.15 Uhr bei SC Barienrode II.

MTSV gewinnt beide Spiele und klettert auf den 2. Tabellenplatz

Eschershausen(fba). Einen erfolgreichen Spieltagbeginn verzeichnet die 1. Herren-Mannschaft des MTSV Eschershausen. Am Samstagabend war der Absteiger aus der Verbandsliga, der TSV Fuhlen, zu Gast in der Raabestadt und die nur wenigen Zuschauer konnten einen perfekten Spielstart erleben, denn erstmalig in dieser Saison konnten alle drei Anfangsdoppel gewonnen werden. Den Durchbruch erlebte das Doppel Blume/Mendyk, die das Gästespitzendoppel Schüler/Warzecha in vier Sätzen besiegen konnte. Beide Spieler machten nach ihrem ersten Doppelgewinn mehr als zufriedene Gesichter. Auch die Doppel Schway/Heise gegen Teigeler/Kemna und Alshut/Spendrin gegen Hupe/Bruns konnten jeweils in vier Sätzen gewinnen.

Das Eschershäuser Spitzenpaarkreuz Schway und Heise verbesserten den Spielstand, in dem beide ihre Spiele gewinnen konnten. Schway, heute gut aufgelegt, hatte allerdings mit seinem Fünfsatzerfolg gegen Teigeler mehr Mühe als Heise in drei Sätzen gegen Spitzenspieler Schüler.
Blume machte es genauso gut und gewann in drei Sätzen gegen Warzecha. In einem sehr spannenden Spiel musste sich Mendyk gegen Hupe in der Satzverlängerung des Entscheidungssatzes mit 11:13 beugen. 
Ein überragendes Spiel zog Alshut gegen den früheren MTSV-Ler Kemna auf und gewann unangefochten in drei Sätzen. Spendrin verspielte eine Zweisatzführung und verlor in fünf Sätzen. Sein Kommentar:“ Ich habe zu offensiv gespielt“. 
In einem hin- und herwogendem Spiel Schway gegen Schüler musste sich Schway trotz vieler sehr guter Rückhand- und Offensivbälle in fünf Sätzen geschlagen geben. „Es scheint manchmal nicht immer die volle Konzentration vorhanden zu sein, da nach Superbällen leichte Fehler folgen“, so der leicht enttäuschte Schway. Heise machte es wiederum in drei Sätzen und ließ Teigeler nicht den Hauch einer Chance. 
Blume, der im vierten Satz zwei Matchbälle verspielte gewann dann doch verdient in vier Sätzen gegen Hupe und erspielte den 9. Punkt. 
„Mit diesem klaren 9:3-Erfolg können wir hoch zufrieden sein und zum Spiel nach Bad Pyrmont reisen“, so der Kapitän Alshut.
Da beide Spitzenteams aus Ahlten und Marklohe ihre Spiele jeweils verloren, hat sich der Abstand nach Minuspunkten zu beiden Mannschaften auf „2“ verkürzt. Somit rücken die Raabestädter näher heran und können bei weiteren Erfolgen sich in der Spitzengruppe festsetzen.
Das Spiel beim Tabellenletzten in Bad Pyrmont verlief unaufgeregt und sehr eindeutig für die Raabestädter. Lediglich das Doppel Blume/Mendyk verlor gegen das Pyrmonter Spitzendoppel Janke,T. und Janke, L. in fünf Sätzen sowie Mendyk gegen Münchgesang ebenfalls in Fünf. Alle anderen Spiele wurden mehr oder weniger deutlich gewonnen, wobei Schway und Heise jeweils in den vierten Satz mussten. Die übrigen Begegnungen wurden alle in drei Sätzen gewonnen. Julian Heise blieb es vorenthalten den 9:2-Siegpunkt zu erzielen und weiterhin mit 14:0 Siegen unangefochten das Spielerranking der Landesliga anzuführen. 
Mit diesen klaren Erfolgen rutscht das Alshut-Team mit 10:4 Punkten vorübergehend auf den 2. Tabellenplatz. 
Die beiden letzten Begegnungen finden am 1.12. um 15.00 Uhr in Bennigsen und am 8.12. um 18.00 Uhr zu Hause gegen Barienrode statt. In beiden Begegnungen sind die Raabestädter als Favoriten anzusehen.

Die 2. Mannschaft musste ebenfalls am Wochenende doppelt an die Tische und zeigte eine verbesserte Leistung. Leider reichte es auch dieses Mal nicht zum Punktgewinn, obwohl ein Unentschieden gegen MTV Altendorf möglich war.
Das 1. Spiel verlor die Mannschaft mit 5:9 gegen den Spitzenreiter aus Bad Saslzdetfurth-Wehrstedt. Auch hier wäre vielleicht mehr drin gewesen, denn beide Fünfsatzniederlagen von Fenz gegen Blume und Mevers gegen Jentsch hätten auch anders ausgehen können. Zu Beginn konnten Fenz/Meyer und Mevers/Murawsky ihre Doppel überraschend gewinnen. Drei weitere Einzelsiege erzielte das Spitzenpaarkreuz Fenz (1) und Meyer(2).
Beim Auftritt gegen die Kreisstädter des MTV Altendorf lief auch nicht alles so wie gewünscht. Nach den Doppeln lagen die Raabestädter mit 1:2 hinten. Einen sehr guten Auftritt zeigte Fenz gegen Kumlehn und überließ seinem Gegenüber nur 10 Punkte. Meyer und Mevers verloren jeweils in fünf Sätzen gegen Thull und Koch. Einen weiteren Punkt holte Schmidt gegen Becker. 
Das Spitzenspiel verlor Fenz dann gegen Thull mit 6:11 im fünften Satz, während Meyer gegen Kumlehn auch gewann. Murawsky konnte mit einem Viersatzerfolg seinen ersten Erfolg der Saison feiern. Schmidt und Jacksch verkürzten das Ergebnis und erzwangen das Schlussdoppel, dass leider in vier Sätzen verloren wurde.
„Das knappe Ergebnis gegen Altendorf lässt uns die Hoffnung weitere gute Spiele abzuliefern“, so Kapitän Meyer.
Mit nur bislang einem Pluspunkt belegt die Mannschaft in der 1. Bezirksklasse den vorletzten Platz.

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