8:4-Führung reicht nicht zum Sieg

Die Eschershäuser Nr. 2 Pawel Kibala im Spiel gegen Marklohes Nr. 1 Nikolai Marek, das er mit 3:1 Sätzen gewannDie Eschershäuser Nr. 2 Pawel Kibala im Spiel gegen Marklohes Nr. 1 Nikolai Marek, das er mit 3:1 Sätzen gewann

Trotz des Punktgewinns gegen einen unmittelbaren Abstiegskonkurrenten aus Marklohe machte sich nach dem Spiel leichte Enttäuschung breit, lag doch der erhoffte 3. Sieg in Folge dicht vor der Haustür.

In den Doppeln vertraute die Mannschaft wieder auf das polnische Spitzendoppel, doch das sollte in der entscheidenden Schlussphase nicht den erhofften Sieg einfahren können, kamen sie gegen die Markloher Spieler Marek und Tuve nicht richtig zum Zug. Frei nach dem Motto wie beim Igel und dem Hasen: "Ich bzw. wir sind schon da." Die Markloher hatten immer die bessere Antwort und gewannen mit 3:0 Sätzen und sicherten dem Gegner das Unentschieden.

In den Anfangsdoppeln hätten Schway/Alshut die Markloher Marek und Tuve fast vom Sockel gestoßen, verloren sie sehr knapp im Entscheidungssatz mit 8:11. Heise/Spendrin fanden keine Gegenmittel gegen Kamischke/Tinzmann und verloren mit 0:3.

Wandachowicz und Kibala blieben die Einsätze gegen Tuve erspart, da er aus Verletzungsgründen nicht die Einzel bestritt.

Kibala besiegte Spitzenspieler Marek in vier Sätzen und zeigte in diesem Spiel eine gute Form.

Schway und Heise behielten jeweils in fünf Sätzen die Oberhand gegen ihre Gegner. Schway, der einige Jahre zuvor mit Kamischke in Stadtoldendorf spielte, gewann in im letzten Satz mit 11:8, Heise konnte Mudroncek ebenfalls mit 11:4  schlagen.

Alshut und Spendrin, der in diesem Spiel zum Einsatz kam, spielten unterschiedlich. Alshut hatte gegen Lau keine Chance und verlor in drei Sätzen, während Spendrin mit seiner Abwehrspielweise Tinzmann ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte, dennoch im fünften Satz dann 5:11 unterlag.

Wandachowicz hatte wenig Mühe den Markloher Spitzenspieler Marek in die Schranken zu weisen und in drei Sätzen zu gewinnen. Marek spielte mehr gegen sich als gegen seinen Gegner. Kibala gewann kampflos gegen Tuve.

Schway zeigte wiederum ein beherztes Angriffsspiel und gewann gegen den ehemaligen Oldenburger Spitzenspieler Mudroncek in vier Sätzen.

Zu diesem Zeitpunkt führte die Mannschaft 8:4 und hoffte auf einen schnellen Sieg. Doch wie es schon oft so war, so kam es auch in diesem Spiel. Das Spiel ist erst bei 9 Punkten gewonnen und dieser Punkt wollte nicht kommen. Die wiederum zu wenigen Zuschauer und Spieler wurden unruhig, als  nacheinander Heise, Alshut und Spendrin verloren.

Heise konnte sich in einem sehr guten Spiel gegen die ehemalige Nr. 2 der Stadtoldendorfer im fünften Satz nicht durchsetzen und verlor mit 6:11. Alshut, der sein Spiel eigentlich nach zwei verlorenen Sätzen schon abgeschrieben hatte, fühlte sich nach dem Marathonsatzerfolg vom 25:23 beflügelt und gewann auch den vierten Satz. Leider immer noch ein wenig verletzungsbedingt angeschlagen, ging der entscheidende 5. Satz mit 7:11 verloren. Spendrin, der im ersten Spiel gut dagegen gehalten hatte, wurde ein wenig mit seinen eigenen Waffen bekämpft und verlor gegen Lau in drei Sätzen.

Die Unruhe stieg in der Halle, als Tuve an den Tisch ging und im Doppelspiel antrat. Der Ausgang des Doppels wurde im Bericht bereits erwähnt.

Trotz der zwischenzeitlichen Unklarheit, ob das Doppel Marek/Tuve antreten durfte, das sich im Nachhinein als regelkonform ergab, verlief das Spiel jederzeit sportlich fair.

Mit 5:15 Punkten belegt die Mannschaft den 8. und Relegationsplatz und hofft auf eine bessere Rückrunde und auch wieder auf mehr Zuschauer.

Vereinsvorsitzender und Abteilungsleiter Friedhelm Bandke zeigt sich immer mehr wegen des geringen Zuschauerzuspruchs, insbesondere aus den eigenen Vereinsreihen, sehr enttäuscht. Was soll denn noch passieren, dass mehr Vereinsmitglieder in die Halle kommen?

Die TT-Abteilung und ihre Spieler bzw. Gegner zeigen attraktiven und hochwertigen Sport, der mehr Resonanz verdient. Die Oberliga ist eine sehr hohe Spielklasse und niemand kann heute noch sagen, ob die Mannschaft in der neuen Saison in dieser Spielklasse noch spielt.

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