Der Vorstand des MTSV Jahn von 1864 Eschershausen

Vertretungsberechtigter Vorstand

Gabriele Gutacker (Kassenwartin/Geschäftsführerin)
Simone Köhler-Janek (Mitglied des Vorstandes)
André Bredemeier (Mitglied des Vorstandes)
Karsten Freund (Mitglied des Vorstandes)
Anike Bauer (Schriftwartin)

Ehrenrat

Günter Baumert (Vorsitzender)
Harald Pramann (Stellvertr.)
Margret Kühne (Stellvertr.)

MTSV weiter ohne Vorsitzenden

Die Auflösung droht dem Verein jedoch so schnell nicht Eschershausen (r). Der MTSV Eschershausen muss weiter ohne einen Vorsitzenden auskommen. Im Vorfeld und während der Hauptversammlung im Eschershäuser Vereinsheim ist es nicht gelungen, einen neuen Vereinschef zu finden. Die erst im vergangenen Jahr neu gewählten drei stellvertretenden Vorsitzenden Simone Köhler-Janek (Abteilung Karate), Karsten Freund (Abteilung Fußball) und André Alshut (Abteilung Tischtennis) werden die Geschäfte gemeinsam mit Geschäftsführerin Gaby Gutacker und Schriftführerin Anike Bauer weiterführen. Ehrenvorsitzender Friedhelm Bandke erinnerte eingangs der Versammlung an Matthias Vespermann. Der langjährige Stellvertreter hatte den Vorsitz erst im März vergangenen Jahres von Bandke übernommen. „Plötzlich und unerwartet“ sei Vespermann im September verstorben. „Wir haben damit einen Hoffnungsträger verloren“, stellte Bandke fest. „Ich war sicher, er hätte den Verein auch länger als die angekündigten zwei Jahren geführt“, sagte Bandke. „Wir werden ihn nicht so leicht ersetzen können“, sagte André Alshut. Mit Blick auf das „schwierige Jahr“ dankte er Bandke und Gutacker. Sie hätten viel Arbeit abgefangen. Der geschäftsführende Vorstand setzt inzwischen auf eine Aufgabenteilung, wie Karsten Freund verriet. Auch das solle es leichter machen, einen ersten Vorsitzenden zu finden. Und das ist auch das erklärte Ziel des bestehenden Vorstandes. In einer ernsten Krise befindet sich der MTSV mit seinen derzeit 738 Mitgliedern (739 in 2018) nicht. Das wurde während der Aussprach zur Neuwahl deutlich. Die erst im vergangenen Jahr geänderte Satzung sieht vor, dass der Verein für zwei Jahre auch ohne einen ersten Vorsitzenden weiterbestehen kann. Und auch danach droht nicht die sofortige Auflösung. Das regelt ein besonderer Passus in der Satzung. Danach können die Mitglieder mit einfacher Mehrheit bestimmen, dass die mitgliederstärksten Abteilungen im Wechsel von zwei Jahren den Vorsitzenden zu stellen haben.

Der geschäftsführende Vorstand (von links): Karsten Freund, Anike Bauer, Simone Köhler-Janek, André Alshut und Gaby Gutacker.
Der geschäftsführende Vorstand (von links): Karsten Freund, Anike Bauer, Simone Köhler-Janek, André Alshut und Gaby Gutacker.

Deutlich wurde aber auch, dass niemand ein solches Szenario wünscht. „Ich bitte eindringlich darum, einen neuen Kandidaten zu finden“, sagte Bandke. In jedem Fall steht den Mitgliedern des MTSV eine Neugestaltung der Beiträge bevor. Eine pauschale Erhöhung der Beiträge beispielsweise für Kinder, Jugendliche oder Familien soll es nach Wunsch der Mitglieder aber nicht geben. Sie sprachen sich während der Versammlung für eine neue Beitragsstruktur aus. Dabei könnten etwa Familien künftig mehr bezahlen. „Wir wollen weg von den vielen Sonderrabatten“, erklärte Freund: „Es soll eine einfache Betragsstruktur geschaffen werden.“ Ziel sei es, den mit 110 Euro vergleichsweise geringen Familienbeitrag (derzeit zwei Erwachsene und zwei Kinder) weiterhin möglichst niedrig zu halten. Am Ende sollen jedoch höhere Einnahmen stehen. Dabei gehe es darum, die Kosten zu decken. Das gelingt allein mit den Beiträgen nicht mehr, wie Geschäftsführerin Gutacker erläuterte. Schon jetzt sei der Verein auf Spenden angewiesen. Es gehe aber auch darum, Rücklagen zu bilden. So habe der Vorstand die drohende Investition in die Heizungsanlage des Vereinsheims natürlich im Hinterkopf. Die genaue Struktur der neuen Beiträge soll jetzt noch einmal geprüft und dann beschlossen werden. Auf Antrag Bandkes werden sich Mitglieder des Vereins ab sofort mit der Einrichtung eines Sozialraumes im Foyer der Sporthalle beschäftigen. Dort soll nach Wunsch vieler Mitglieder aus dem Bereich des Gesundheitssport ein Platz sein für Gespräche und soziale Kontakte.

Karsten Freund (rechts) und Gaby Gutacker überreichen dem Sportplatz- und Rasenexperten Walter Wohmann „Gras“ in Form eines Hanf-Tees zum Abschied.
Karsten Freund (rechts) und Gaby Gutacker überreichen dem Sportplatz- und Rasenexperten Walter Wohmann „Gras“ in Form eines Hanf-Tees zum Abschied.

Zum Ende der Versammlung stand noch eine Ehrung auf dem Programm. Walter Wohmann wurde offiziell aus seinem Amt als Platzwart verabschiedet. Der 85-Jährige hatte sich in den vergangenen 20 Jahren um den Sportplatz gekümmert. „Mit ihm geht eine Ära zu Ende“, sagte Freund während der Ehrung.

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